Neues Jahr, neuer Plan: Warum Dein Zukunfts-Ich Dir 2026 dankbar sein wird
- Christoph Burde
- 16. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Neues Jahr, neue Vorsätze. Mehr Sport. Weniger Stress. Mehr Zeit für Familie. Alles gute Ziele – keine Frage.
Aber eine Sache wird dabei fast immer vergessen: Deine finanzielle Zukunft.
Nicht aus Ignoranz. Sondern, weil Finanzen, Versicherungen und Vorsorge einfach… nervig wirken. Kein Glamour. Keine schnelle Belohnung. Kein Dopamin-Kick.
Und genau deshalb sind sie so mächtig.
Dieser Artikel ist eine Einladung an Dich, 2026 nicht einfach „laufen zu lassen“, sondern bewusst zu starten – mit einem Plan, der Dir später Freiheit schenkt.
Stell Dir Dein Zukunfts-Ich vor
Mach kurz die Augen zu.
Du sitzt an einem See. Kaffee in der Hand. Neben Dir sitzt Dein 60-jähriges Ich.
Es schaut Dich an – lächelt – und sagt:
„Danke, dass Du Dich damals gekümmert hast. Auch wenn es genervt hat.“

Klingt kitschig? Vielleicht. Aber genau darum geht es bei Finanzplanung: heute nervige Entscheidungen treffen, um morgen Wahlmöglichkeiten zu haben.
Denn Dein Zukunfts-Ich kann nur mit dem arbeiten, was Du heute vorbereitest.
Warum „später“ fast immer der schlechteste Plan ist
„Ich kümmere mich drum, wenn ich mehr verdiene.“„Nächstes Jahr ist besser.“„Gerade passt es nicht.“
Das Problem: Später wird nicht einfacher.
Du wirst nicht jünger.
Gesundheit ist nicht planbar.
Verpflichtungen werden mehr, nicht weniger.
Und was heute günstig ist, ist morgen oft teurer – oder gar nicht mehr möglich.
Besonders bei Themen wie Berufsunfähigkeit oder Altersvorsorge ist Zeit kein netter Bonus, sondern der entscheidende Faktor.
Zeit ist Geld – und zwar wortwörtlich
Ein Beispiel, das alles sagt:
Start mit 30 Jahren
200 € monatlich
6 % Rendite
Laufzeit bis 67
➡️ Ergebnis: ca. 313.000 €
Jetzt das Gleiche – nur 5 Jahre später gestartet:
➡️ Ergebnis: ca. 224.000 €
90.000 € Unterschied. Nicht, weil Du weniger sparst. Sondern weil Du später anfängst.
Zeit arbeitet für Dich – oder gegen Dich.
Die gesetzliche Rente wird es nicht richten
Vielleicht hast Du schon mal gehört: „48 % Rentenniveau.“
Das klingt erstmal konkret. Ist es aber nicht.
Denn diese Zahl bezieht sich auf einen sogenannten Eckrentner:
durchgehend gearbeitet
immer Durchschnittsgehalt
keine Unterbrechungen
Kennst Du so jemanden? Die meisten nicht.
Realität sieht eher so aus:
Ausbildung
Studium
Elternzeit
Teilzeit
Krankheit
vielleicht früher raus
👉 Ergebnis: deutlich weniger Rente.
Wenn Du nichts zusätzlich tust, entscheidet später nicht Dein Wunsch – sondern Dein Kontostand.
Dein Mini-Plan für 2026 (ohne Finanzstudium)
Du brauchst keinen perfekten Masterplan. Du brauchst einen Anfang.
1️⃣ Versicherungscheck machen
Nicht sexy – aber extrem effektiv.
Frag Dich:
Passen meine Verträge noch zu meinem Leben?
Ist meine BU hoch genug?
Passt mein Hausrat noch zur Wohnsituation?
Habe ich doppelte Absicherungen – oder gefährliche Lücken?
👉 Ein guter Check spart oft Geld und reduziert Risiko.
2️⃣ Altersvorsorge automatisieren
Nicht „ich spare, wenn was übrig ist“.Sondern: Sparen wie ein Abo.
ETF-Sparplan
ETF-Rente
bAV über den Arbeitgeber
Basisrente, wenn es passt
Egal was – Hauptsache:
monatlich
automatisch
langfristig
Schon 150 € im Monat können über Zeit sechsstellig werden.
3️⃣ Rücklagen aufbauen, bevor du investierst
Bevor du groß investierst, brauchst du Luft zum Atmen.
Empfehlung:
3–6 Monatsgehälter als Notfallreserve
Tagesgeld, flexibel, erreichbar
Das schützt dich davor, Investitionen im falschen Moment auflösen zu müssen – und gibt dir Ruhe.
Warum Gesundheit kein Argument gegen Vorsorge ist
Ein harter, aber ehrlicher Punkt:
Die meisten Menschen schließen keine BU ab, weil sie gesund sind. Und bekommen keine BU mehr, wenn sie sie brauchen würden.
Eine Diagnose kann reichen. Ein Burnout. Rücken. Krebs. Psyche.
Danach ist Absicherung oft:
extrem teuer
eingeschränkt
oder unmöglich
Vorsorge funktioniert nur vor dem Risiko – nicht danach.
Gehaltserhöhung? Nutze sie clever
Ein psychologischer Trick, der wirklich funktioniert:
Wenn Du mehr verdienst:
50 % behalten & genießen
50 % automatisch weglegen
So steigt dein Lebensstandard – ohne, dass Du Dir später etwas „wegnehmen“ musst.
Was einmal fest eingeplant ist, fühlt sich nicht wie Verzicht an.
Finanzplanung ist kein Spaßthema – sondern ein Freiheitshebel
Niemand wacht morgens auf und denkt: „Yes, heute mache ich meine Versicherungen.“
Aber:
Sicherheit gibt Ruhe
Rücklagen geben Gelassenheit
Vorsorge gibt Wahlfreiheit
Du kaufst Dir damit keine Produkte. Du kaufst Dir Optionen.
Und wenn du tiefer einsteigen willst
2026 wird bei Havelsicher genau darum gehen:
Budgetplanung
ETF-Basics
Struktur statt Chaos
Klarheit statt Aufschieben
👉 Zusätzlich findet am 11.02. in Brandenburg an der Havel ein ETF-Workshop statt – für Einsteiger, ohne Vorwissen, praxisnah.
Fazit: Dein Zukunfts-Ich wird es Dir danken
Du musst nicht alles perfekt machen. Du musst nur anfangen.
Nicht später. Nicht „irgendwann“.Jetzt.
Denn:
Zeit ist Dein größter Hebel
Klarheit ist Dein größter Gewinn
und Vorsorge ist kein Pflichtprogramm, sondern Selbstrespekt
Mach 2026 zu Deinem Jahr der Klarheit.




Kommentare